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25.09.2010   -Viele Branchen unter einem Dach: Technologiezentrum vor 25 Jahren gegründet - Wirtschaftsminister Pfister lobt Pionierleistung.

(Konstanz, den 25.September)Das Technologiezentrum Konstanz (TZK) feiert Jubiläum: Mit einem Tag der offenen Türen stellte sich die Einrichtung mit ihren 35 Unternehmen vor. Bei Vorträgen und Führungen erhielten die Besucher einen umfangreichen Einblick in die Arbeitsgebiete der Firmen.


1983 war im damaligen West-Berlin die erste vergleichbare Institution gegründet worden. Schon zwei Jahre später rief die Stadt das TZK ins Leben. „Wir gehören damit zu den ersten in Baden-Württemberg“, erklärte TZK-Geschäftsführer Stefan Stieglat.


Landes-Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) sagte am Nachmittag, mit der Gründung des Zentrums sei vor 25 Jahren eine Pionierleistung vollbracht worden. Das Haus sei „ein Musterbeispiel für die Innovationskraft der Region Bodensee“ und füge sich ideal in das Netzwerk des Landes ein.

Auch Oberbürgermeister Horst Frank meinte, das 25-jährige Bestehen des TZK sei ein Wert an sich. Das Modell, jungen Unternehmen die schwierigen Anfangsjahre durch günstige Konditionen zu erleichtern, habe sich bewährt. Das zeige auch die hohe Zahl der flügge gewordenen Unternehmen, die das Haus inzwischen verlassen hätten.


Der eingetragene Verein (e.V.) war gegründet worden, um technisch ausgerichteten Jungunternehmern kostengünstige Büro- und Produktionsräume zur Verfügung zu stellen. Ergänzend konnten sie eine gemeinsame Infrastruktur nutzen. Im Laufe der zweieinhalb Jahrzehnte hat die Branchenvielfalt
zugenommen; viele nicht-technische Firmen gehören inzwischen zu den Mietern.


„Die unterschiedlichen Branchen profitieren voneinander“, erklärte Anna Falduto von PR-Haus auf Fragen der Besucher, die wissen wollten, ob sich das Konzept mit den technischen und den nicht-technischen Firmen widerspreche. Schließlich hätten Technik-Firmen beispielsweise Bedarf an Marketing oder Internet-Auftritten, die von TZK-Unternehmen angeboten werden.

Einem Besucher fiel auf, dass sich viele Firmen im TZK mit Web-Design (Homepage-Gestaltung) befassen. Philipp Kuhlmann von Edvart erklärte, dass er darin wenig Probleme sehe. „Der Bedarf für Internetdienstleistungen ist sehr groß. Viele kleine Bereiche ermöglichen es, eine Nische zu besetzen“, erklärte er.


„Ich fand die vielen Gespräche ‚zwischen den Türen‘ am Fruchtbarsten“, fasste Stefan Stieglat den Tag der offenen Türen zusammen. Es hätten sich zudem einige Interessenten eingefunden. „Ich bin zufrieden“, erklärte er abschließend. Zufrieden ist Stieglat auch damit, dass die Umbauarbeiten rechtzeitig fertig
wurden.

In den vergangenen Wochen war der Veranstaltungssaal vollständig umgebaut worden. „Heute Morgen um 8 Uhr wurden die beiden fehlenden Türen und Oberlichter eingebaut“, freute er sich über die Punktlandung der Handwerker.

Autoren: Nikolaj Schutzbach, Jörg-Peter Rau/Südkurier Medienhaus