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Gründungsfreundliche Kommune Konstanz

Konstanz ausgezeichnet

Wirtschaftsministerin Dr. Nicola Hoffmeister-Kraut hat Ende Oktober 2018 die Stadt Konstanz mit dem Label „Gründerfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Bei dem erstmals durchgeführten und bundesweit einmaligen Landeswettbewerb „Start-up BW local“ konnten sich Kommunen und interkommunale Projekte mit ihren Konzepten zur Gründungsförderung bewerben. Der Wettbewerb habe sein Ziel erreicht, flächendeckend Kommunen zum Thema Gründung und Unternehmertum zu sensibilisieren, so die Wirtschaftsministerin. Dabei sei eine bemerkenswerte Bandbreite an Aktivitäten in den vorgestellten Konzepten deutlich geworden. „Ich freue mich sehr über den Erfolg“, sagt Friedhelm Schaal, Leiter der Konstanzer Wirtschaftsförderung, der am Pitch für die Stadt teilgenommen hatte. „Unsere Konzeption hat die Jury überzeugt und unsere städtische Kooperation mit dem Grundstückseigentümer erfährt dadurch eine besondere Anerkennung.“

Projekt Innovationsareal Konstanz (KINA)

Konstanz hatte sich mit dem integrierten Konzept „Konstanzer Innovationsareal“ an dem Wettbewerb beteiligt. Im Kern geht es dabei um die Schaffung eines zentral gelegenen Ortes, an dem Gründung, Innovation, Kreativität, Wohnen und Leben zusammengeführt werden. Das für die Stadt Konstanz zentrale Kernprojekt auf dem Innovationsareal ist der Umzug des Technologiezentrums Konstanz (TZK). Seit 1985 ist es in beengter Lage in einem verwinkelten Gebäude im Stadtteil Paradies untergebracht. Das Gebäude entspricht seit Jahren keinem modernen Standard mehr, hat kein Entwicklungspotential und ist ein Sanierungsfall. Auf dem neuen Areal sind rund 4.000 Quadratmeter für das TZK vorgesehen. „Wir wollen ein größeres, modernes Technologiezentrum realisieren auf dem Areal“, sagte Oberbürgermeister Uli Burchardt Ende Oktober 2018 vor Vertretern des Wirtschaftsausschusses. „In diesem Projekt liegt eine riesige Chance.“

Services für Gründerinnen und Gründer

Mit dem Umzug einhergehen soll auch eine inhaltliche Aufwertung des TZK. Ein Gründerservicebüro soll zentrale Anlaufstelle für Gründungsinteressierte werden und die Aktivitäten der Akteure des Gründernetzwerks koordinieren. Co-Workingflächen bieten künftig eine breitere Auswahl an Arbeitsplätzen. Flächen für Innovationswerkstätten sind ebenfalls geplant – neben ausreichend Platz für Begegnung, Veranstaltungen, Kultur und Gastronomie. Die Realisierung des Areals läuft bereits, ein Beginn des TZK-Umzugs ist ab Ende 2019 vorgesehen.